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Dresden

Dieser Text beschreibt Dresden.


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Dresden Artikel

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Dresden in Deutschland. Es gibt noch weitere Orte und oder Ortsteile mit dem Namen Dresden in verschiedenen Ländern, siehe dazu: Dresden (Begriffsklärung).



Wappen Karte
Dresden Beschreibung Dresden Beschreibung
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 328,30 km²
Einwohner: 477.653 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 1.455 Einwohner je km²
Höhe: 113 m ü. NN (Altmarkt)
höchster Punkt : 383 m ü. NN (Triebenberg)
tiefster Punkt : 101 m ü. NN (Cossebaude)
Postleitzahlen: 01001-01326
(alte PLZ: 8012-8060)
Vorwahl: 0351
Geografische Lage: 51° 05' n. Br.
13° 45' ö.L.
Kfz-Kennzeichen: DD
Gemeindeschlüssel: 14 0 62 000
Stadtgliederung: 10 Ortsämter / 9 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden
Offizielle Website: www.dresden.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@dresden.de (mailto:stadtverwaltung@dresden.de)
Politik
Oberbürgermeister: Ingolf Roßberg (FDP, für
Initiative OB für Dresden)
Regierende Parteien: CDU, FDP, DSU, Freie Bürger
Fraktionen in dem
Stadtrat:
70 Mandate
CDU
PDS
B.90/Die Grünen
SPD
FDP
(inkl. DSU)
Bürgerfraktion
(darunter:
Bürgerliste
Freie Bürger
Volkssolidarität)
Fraktionslose
(Nationales Bündnis)
21 Sitze
17 Sitze
9 Sitze
8 Sitze
6 Sitze
(1 Sitz)
6 Sitze

(2 Sitze
2 Sitze
2 Sitze)
3 Sitze
Letzte Stadtratswahl: 13.06 2004

Dresden (abgeleitet aus dem altsorbischen "DrežÄ?any" für Sumpf- oder Auwaldbewohner) ist geografisch-historisch eine Stadt in dem östlichen Sachsen in Mitteldeutschland. Sie ist administrativ die Landeshauptstadt des heutigen Freistaates Sachsen, dessen Mittelpunkt sie bildet, in der Bundesrepublik Deutschland. Dresden wird auch als "Elbflorenz" genannt, viele Unternehmen und Vereine tragen diesen Namen. Ursprünglich Fischerdorf, Kaufmannssiedlung und Markgrafensitz, entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und königlichen Residenz und wurde später Landeshauptstadt von Sachsen. Dresden ist das politische Zentrum des Freistaates mit Sitz von Landtag und Landesregierung sowie zahlreicher anderer Landesbehörden. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden, besitzt eine Technische Universität sowie zahlreiche Fachhochschulen und so genannte "postgradual schools " und ist wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt ungefähr 1852 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes.

Im Jahr 2006 feiert die Stadt Dresden ihr 800-jähriges Bestehen.== Geographie ==

Dresden liegt beiderseits der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge. Unter Anderem wegen seiner landschaftlich reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken und mediterranen Architektur sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheiten wird die Stadt auch "Elbflorenz" genannt.

Die Stadt ist ihrer Fläche nach hinter Berlin, Hamburg und Köln die viertgrößte Großstadt Deutschlands und insgesamt die flächenmäßig achtgrößte Stadt Deutschlands.

Siehe hierzu auch Liste der flächengrößten Städte Deutschlands

Touristisch und wirtschaftlich war Dresden lange mit dem Riesengebirge in Böhmen eng verbunden. siehe auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte

2 Politik

3 Kultur und Sehenswürdigkeiten

4 Wirtschaft und Infrastruktur

5 Persönlichkeiten

6 Sonstiges

7 Literatur
8 Weblinks

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Nahe gelegene größere Städte

Nahe gelegene größere Städte sind Leipzig, 100 km westlich und Berlin, 170 km nördlich von Dresden. 150 km südlich befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, die Goldene Stadt, 230 km östlich befindet sich Breslau (Wrocław) in Polen.

Buch-Tipp: Als ich ein kleiner Junge war. Eine äußerst lesenswerte Selbstauskunft Dieses Buch führt auf äußerst unterhaltsame Art und Weise zu den sozialen und kulturellen Wurzeln des 1899, in Dresden, geborenen Erich Kästner - Sachsen hatte zu dieser Zeit noch amtierende Könige, das Deutsche Reich unterstand Kaiser Wilhellm II. , beide Weltkriege und somit die Zerstörung des sog....

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Dresden. Sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Nordosten genannt:

Buch-Tipp: Die Königsdame. Die Osmanin am Hofe von August dem Starken Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Die Königsdame. Die Osmanin am Hofe von August dem Starken". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Dresden ist in zehn Ortsamtsbereiche und zusätzlich neun Ortschaften eingeteilt. Die Ortsamtsbereiche sind in Ortsteile bzw. Stadtteile unterteilt und haben jeweils ein Ortsamt , quasi ein "Rathaus vor Ort", sowie einen Ortsbeirat in dem Sinne von § 71 der Sächsischen Gemeindeordnung, der zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsamtsbereich betreffen, zu hören ist. Vorsitzender des Ortsbeirats ist der Oberbürgermeister oder eine von ihm beauftragte Person.

Bei den neun Ortschaften, die teilweise auch aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt es sich um die erst Ende der 1990er Jahre eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden. Sie erhielten bei der Eingliederung den Status einer Ortschaft. Für sie wurden insgesamt 5 Verwaltungsstellen eingerichtet. Die Ortschaft Altfranken wird jedoch vom Ortsamt Cotta verwaltet.
Die Ortschaften haben jeweils einen Ortschaftsrat, der in dem Gegensatz zu den Ortsbeiräten der Ortsamtsbereiche direkt von den Bürgern der Ortschaft zeitgleich mit dem Stadtrat von Dresden gewählt wird. Jeder Ortschaftsrat wählt für seine Ortschaft einen Ortsvorsteher.

1958 bereits war das Stadtgebiet von Dresden in die 5 Stadtbezirke Mitte, Ost, West, Süd und Nord eingeteilt worden.

1991 wurde diese Gliederung zugunsten der 10 Ortsamtsbereiche aufgegeben.


Die 10 Ortsamtsbereiche und die 9 Ortschaften mit ihren zugehörigen Orts- und Stadtteilen
Ortsamt / Ortschaft Einwohner
(Hauptwohnsitz)
(31.12.2003)
Fläche
in km²
Dichte
in Einw./km²
Stadtteile / Ortsteile
Altstadt 47.811 17,00 2.812 Innere Altstadt , Friedrichstadt, Johannstadt , Pirnaische Vorstadt , Seevorstadt und Wilsdruffer Vorstadt
Neustadt 36.098 14,85 2.431 Albertstadt , Äußere Neustadt, Innere Neustadt , Leipziger Vorstadt und Radeberger Vorstadt
Pieschen 43.923 16,20 2.711 Pieschen , Trachenberge , Mickten, Kaditz und Trachau
Klotzsche 19.469 27,10 718 Klotzsche, Hellerau, Rähnitz und Wilschdorf
Loschwitz 18.428 68,84 268 Loschwitz, Weißer Hirsch, Rochwitz , Wachwitz , Niederpoyritz , Hosterwitz , Söbrigen , Oberpoyritz , Bühlau , Pillnitz und die Dresdner Heide
Blasewitz 76.784 14,48 5.303 Blasewitz, Striesen, Tolkewitz , Gruna , Dobritz und Seidnitz
Leuben 36.198 13,05 2.774 Leuben , Laubegast , Alttolkewitz , Kleinzschachwitz , Zschieren , Meußlitz , Großzschachwitz , Sporbitz und für Teile von Niedersedlitz und Dobritz
Prohlis 54.292 21,10 2.573 Großluga , Kleinluga , Leubnitz-Neuostra , Lockwitz , Nickern, Niedersedlitz, Prohlis, Reick , Strehlen , Torna und Teile von Mockritz
Plauen 47.621 15,80 3.014 Plauen , Südvorstadt , Coschütz , Gittersee , Kaitz , Kleinpestitz , Mockritz , Gostritz , Räcknitz und Zschertnitz
Cotta 63.084 19,34 3.262 Briesnitz, Kemnitz, Stetzsch , Cotta , Omsewitz-Burgstädtel , Leutewitz , Gorbitz, Wölfnitz , Löbtau, Naußlitz , Roßthal-Neuimptsch , Dölzschen und die Ortschaft Altfranken
Altfranken 1.093 1,28 854
Cossebaude 5.237 8,04 651 Gohlis , Niederwartha , Cossebaude, Neu-Leuteritz
Gompitz 3.047 11,72 260 Gompitz, Ockerwitz , Pennrich , Roitzsch , Steinbach , Zöllmen , Unkersdorf
Langebrück 3.713 6,95 534
Mobschatz 1.452 8,50 171
Oberwartha 366 2,03 180
Schönborn 501 5,20 96
Schönfeld-Weißig 12.570 41,33 304 Borsberg , Cunnersdorf , Eichbusch , Eschdorf , Gönnsdorf , Helfenberg , Malschendorf , Pappritz , Reitzendorf , Rockau , Rossendorf , Schönfeld , Schullwitz , Weißig und Zaschendorf
Weixdorf 5.966 15,49 385 Weixdorf , Marsdorf , Lausa , Friedersdorf und Gomlitz


Buch-Tipp: Dresden CityGuide (Reise Know-How) Das Buch "Dresden CityGuide (Reise Know-How)" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Geschichte

Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Zwinger

Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals urkundlich erwähnt. In dem Zweiten Weltkrieg wird die Stadt vom 13 -15.02 1945 durch schwere Luftangriffe stark zerstört. 2002 wird sie durch die so genannte Jahrtausendflut heimgesucht.

Mehr zur Geschichte der Stadt siehe unter der Extrarubrik Geschichte Dresdens.

Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Dresden & Sächsische Schweiz Handlicher, gut zu lesender Führer Glücklicherweise bin ich durch Zufall auf den Dumont-Führer von Dresden gestossen. Andere Bücher waren entweder viel zu ausführlich, zu öde geschrieben mit einer lieblosen Aneinanderreihung von Fakten ohne roten Faden. Der Dumont-Führer überzeugt in diesen Beziehungen auf voller Linie. Die Stadt wird in...

Religionen

Die Bevölkerung der Stadt Dresden gehörte anfangs zu dem Bistum Meißen. In der Stadt gab es mehrere Kirchen, Klöster und Bruderschaften. Ab 1516 war Martin Luther mehrmals in Dresden, doch wurde die Reformation erst 1539 eingeführt. In dem gleichen Jahr fand die erste Kirchenvisitation statt. Das Bistum Meißen war in den Wirren der Reformation bereits 1521 aufgehoben worden. Danach war Dresden über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Spätestens ab 1574 vertrat die Stadt ein strenges Luthertum. Als früherer Bischofssitz war Meißen nach Einführung der Reformation Sitz des Konsistoriums (Kirchenverwaltung), doch wurde dieses 1580 nach Dresden verlegt und befindet sich bis heute in der Stadt, allerdings trägt es heute die Nennung "Landeskirchenamt". Die wenigen Versuche auch das reformierte Bekenntnis Fuß fassen zu lassen wurden mehrfach unterdrückt und einige Verfechter von Unionsbestrebungen beider Konfessionen wurden sogar hingerichtet. Erst in dem 18. Jahrhundert konnte sich eine kleine reformierte Gemeinde bilden, die 1764 eine eigene Kirche erbaute. Vollständig gleichberechtigt mit den Lutheranern wurde diese jedoch erst 1811. Die reformierte Gemeinde gehört heute zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer (Ostfriesland). Die Lutherischen Gemeinden der Stadt gehörten zur Superintendentur Dresden, die wohl bald nach der Reformation errichtet worden war. Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk, der später in zwei Kirchenbezirke Dresden Mitte und Dresden Nord geteilt wurde. Somit gehören heute alle Kirchengemeinden der Stadt zu diesen beiden Kirchenbezirken, die zur Region Dresden der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehören. Die Kirchenbezirke umfassen auch Gemeinden außerhalb der Stadt. Innerhalb der Landeskirche gibt es auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft.

Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Russisch-Orthodoxe Kirche in Dresden

Ab 1661 gab es in Dresden wieder katholische Gottesdienste, die jedoch anfangs ca. in der Kapelle der französischen und österreichischen Gesandten abgehalten werden konnten. Erst 1807 wurde die katholische Gemeinde mit den lutherischen Gemeinden gleichgestellt. Sie gehörte wie alle Katholiken in dem damaligen Königreich Sachsen zu dem Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden, das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge der in der Reformationszeit aufgelösten Bistümer war. Aus diesem Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen, seit 1980 Bistum Dresden-Meißen, das heute zur Kirchenprovinz Berlin (Erzbistum Berlin) gehört. Dresden wurde innerhalb des Bistums Meißen bereits 1921 Sitz eines Dekanats, zum heute auch Pfarrgemeinden außerhalb von Dresden gehören. Katholische Hauptkirche der Stadt und mittlerweile Kathedrale der Diözese Dresden-Meißen ist die Hofkirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Neben den Römisch-Katholischen Kirchen gibt es in Dresden auch eine Russisch-Orthodoxe Kirche.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch noch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten), die Evangelisch-Lutherische Freikirche (ELFK), eine Elim-Gemeinde, die zu dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehört, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Brüdergemeinden), die Evangelisch-methodistische Kirche (Methodisten), Freie Evangelische Gemeinden (FeG), die Heilsarmee, die Herrnhuter Brüdergemeine, die Evangelisch-Mennonitische Freikirche sowie die Siebenten-Tags-Adventisten. Ferner ist auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Apostolische Gemeinschaft e. V., die Christengemeinschaft, die Neuapostolische Kirche und die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas vertreten.

Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Dresdner Synagoge, Neubau 2001

Auch die Jüdische Gemeinde hat in Dresden eine lange Tradition, die allerdings durch Verfolgung durch den Faschismus und Zerstörung der Semper-Synagoge 1938 unterbrochen war. Nach dem 2. Weltkrieg fanden ab 1950 wieder Gottesdienste statt. 2001 konnte die Jüdische Gemeinde in Dresden ihre neue Synagoge einweihen. Diese erhielt in dem Jahr 2001 einen Architekturpreis als bestes neues europäisches Bauwerk.

Seit kurzer Zeit gibt es auch islamische Gemeinden und eine islamische Moschee in Dresden.

Etwa 80 Prozent der Einwohner gehören keiner Religion an.

Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Dresden. Erinnerungen Die Gebrauchanweisungen für Dresden sind wie ein Spaziergang durch die Stadt, mit Erinnerungen an die Zeiten nachdem Fall der Mauer und wie das Neue aufgebaut wurde, erzählt mit viel Liebe zu dem Detail,den Menschen und den eigenen Erfahrungen. Es lässt sich sehr gut lesen und ist eine gute Lektüre für den jenigen,...

Entwicklung des Stadtgebiets

Siehe Dresden (Entwicklung des Stadtgebiets)

Buch-Tipp: MARCO POLO Reiseführer Dresden. Sächsische Schweiz Eine Beschreibung zum Buch "MARCO POLO Reiseführer Dresden. Sächsische Schweiz" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Politik

An der Spitze der Stadt Dresden gab es seit dem 13.Jahrhundert einen Rat mit einem Bürgermeister. Dieser wurde vom Rat gewählt und wechselte jährlich. Er war ehrenamtlich tätig. Nach Einführung der Allgemeinen Städteordnung in dem Königreich Sachsen in dem Jahre 1832 wurden neben dem Bürgermeister noch gewählte Stadträte. 1853 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.
Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Historischer Stadtplan von Dresden von 1876

Bereits 1874 schied Dresden aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine "exemte Stadt". Heute bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt". Sie blieb aber zusätzlich Sitz der Amtshauptmannschaft Dresden sowie der Kreishauptmannschaft Dresden. Aus der Amtshauptmannschaft wurde später der Landkreis Dresden , aus der Kreishauptmannschaft der Regierungsbezirk Dresden.

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt.

1945, nachdem 2. Weltkrieg, setzte zunächst die sowjetische Stadtkommandantur eine Verwaltung ein. Im September 1946 wurde als Stadtparlament eine Stadtverordnetenversammlung gewählt. Bei späteren Wahlen traten alle Parteien und Organisationen bis 1989 auf einer gemeinsamen Liste auf.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat genannte Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Präsident bzw. eine Präsidentin (ab 1990 Evelyn Müller, CDU). Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom Volk gewählt.

siehe auch Liste der Bürgermeister Dresdens

Buch-Tipp: Sturmnacht. Die dunklen Fälle des Harry Dresden Spannende Mischung Als die Polizei in Chicago zwei Mordopfer findet, deren Herzen explodiert sind, zieht sie einen Mann für ungewöhnliche Fälle hinzu: dieser Harry Dresden ist nicht ca. Privatdetektiv, sondern auch Magier. Neben unserer Realität gibt es nämlich eine zweite Welt der Magie, so die Grundsituation von Butchers Roman. Und Dresden...

Wappen

Blasonierung: Gespaltener goldener Schild; vorn ein schwarzer Löwe, hinten zwei schwarze, senkrechte Pfähle.

Bedeutung: Der Löwe steht für die Markgrafschaft Meißen, die Pfähle für die Grafschaft Landsberg, welche die Stadt in dem späten Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Symbole fanden auch Einzugins Wappen von Sachsen, welche später über die Stadt herrschten. Früher waren die Pfähle blau (vgl. auch das Wappen von Leipzig und Chemnitz), doch wurden sie zur Unterscheidung vom Landeswappen derer von Meißen-Landsberg später in schwarz geändert. Die Stadtfarben sind schwarz und gelb.

Buch-Tipp: ZugBildung, m. 2 Audio-CDs Das Buch "ZugBildung, m. 2 Audio-CDs" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Städtepartnerschaften

Dresden unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Semperoper

Museen und Galerien

Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Brühlsche Terrasse mit Kunstakademie & Ausstellungsgebäude
  • Automobilmuseum Dresden, Schwerpunkt IFA
  • Buchmuseum
  • Carl Maria von Weber-Museum
  • Deutsches Hygiene-Museum DHMD (http://www.dhmd.de)
  • Erich Kästner Museum
  • Fahrradmuseum
  • Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
  • Kleinbauernmuseum Reitzendorf
  • Kraszewski-Museum
  • Landesmuseum für Vorgeschichte
  • Lichtdruck-Werkstatt-Museum
  • Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden
  • Museum zur Dresdner Frühromantik
  • Staatliche Kunstsammlungen Dresden SKD (http://www.staatl-kunstsammlungen-dresden.de)
    • Dresdner Schloss
    • Galerie Neue Meister
    • Gemäldegalerie Alte Meister
    • Grünes Gewölbe
    • Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz
    • Kupferstich-Kabinett
    • Mathematisch-Physikalischer Salon
    • Museum für Sächsische Volkskunst
    • Münzkabinett
    • Porzellansammlung
    • Puppentheatersammlung
    • Rüstkammer
    • Skulpturensammlung
  • Staatliche Naturhistorische Sammlungen Dresden
  • Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden
  • Stadtmuseum Dresden
  • Technische Sammlungen der Stadt Dresden
  • Universitätssammlung Kunst + Technik der Technischen Universität Dresden
  • Verkehrsmuseum Dresden

Musik

  • Sächsische Staatskapelle Dresden - Orchester an der Semperoper, das bereits 1548 als Hofkantorei gegründet wurde. Musikdirektoren waren u.a. Carl Maria von Weber, Heinrich Marschner sowie als Assistent Richard Wagner
  • Dresdner Philharmonie - Das berühmte Orchester wurde 1870 gegründet und trug bis 1915 zunächst den Namen "Orchester des Gewandhauses Dresden". Chefdirigenten in jüngerer Zeit war u.a. Kurt Masur und Marek Janowski . Designierter Leiter ist Rafael Frühbeck de Burgos .
  • Dresdner Kreuzchor (Weblink (http://www.kreuzchor.de)) - Der traditionsreiche Chor wurde bereits in dem 13. Jahrhundert gegründet. Einer seiner berühmtesten Chorleiter in jüngerer Zeit war Rudolf Mauersberger (1889 - 1971).
  • Dresdner Sinfoniker - 1996 gegründetes, sich von den Mitgliedern nahezu selbst tragendes Sinfonieorchester, dass sich ausschließlich der zeitgenössischen Musik abseits des normalen Konzertrepertoires und in dem Crossoverbereich widmet.
  • sinfonietta dresden - Kammerorchester mit vielfältigen Aufgaben in dem Dresdner Musikleben und einer eigenen Konzertreihe
  • ensemble courage - Spezialensemble für zeitgenössische (Kammer-)Musik, mit dem Förderpreis der Stadt Dresden 2004 ausgezeichnet
  • Philharmonischer Chor Dresden - Der Chor wurde 1967 gegründet und arbeitet hauptsächlich mit der Philharmonie zusammen, derzeitiger Leiter ist Matthias Geißler
  • Dresdner Kammerchor - international und in Dresden aktiver Chor mit dem Schwerpunkt Alte Musik, gegründet (1985) und geleitet von Hans-Christoph Rademann

Bauwerke

Dresden (Begriffsklärung)
Dresden Beschreibung
Die Frauenkirche am 5. August 2004 nach Entfernen der Baugerüste
Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Fürstenzug
Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Brühlsche Terrasse mit Frauenkirche
Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Villa Stockhausen und Schloss Eckberg


Kulturelles Erbe

Kirchen und Synagoge

Brücken

Technische Bauwerke

Die besten Aussichtspunkte auf Dresden

  • Rathausturm
  • Hausmannsturm, Dresdner Schloss
  • Kreuzkirche, Altmarkt
  • Fichteturm in dem Fichtepark, Plauenscher Ring
  • Turm der Garnisonkirche, Stauffenbergallee 9, Sa. 11 Uhr und So 12 Uhr
  • Turm der Dreikönigskirche, Hauptstraße 23, täglich 10-18 Uhr
  • Ernemannturm (Pentacongebäude), Junghansstraße 1-3, Di-Fr 9-17 Uhr und Sa-So 10-18 Uhr
  • Turm der Gaststätte Luisenhof (Standseilbahn Bergstation)
  • Spitzhaus, Radebeul

Ausflugsziele/ Erholung

In Dresden

  • Großer Garten mit Zoo Dresden , Parkeisenbahn (ehem. Pioniereisenbahn), Botanischem Garten und Carolasee
  • Schlosspark Pillnitz
  • Dresdner Heide (ein Viertel des Stadtgebietes)
  • Dresdner Elbwiesen
  • Schillergarten
  • Alauenpark kleinerer Großer Garten in der Neustadt

In der näheren Umgebung

Sport

Vereine

Freizeit- und Sportanlagen

  • Emrich-Ambroß Schwimmhalle
  • Spaßbad "Elbamare" in Dresden-Gorbitz
  • Eissporthalle Dresden
  • Heinz-Steyer-Stadion
  • Sportanlagen Ostragehege (z.B. neu errichtet: Leichtathletikhalle; es sind noch weitere neue Gebäude in Planung)
  • Sporthalle Bodenbacher Straße
  • XXL Sportzentrum
  • Rudolf-Harbig-Stadion; Errichtet: 1923/53; Kapazität: 28.500 Plätze, davon 220 überdachte und 10.670 unüberdachte Sitzplätze; Heimatstadion von Dynamo Dresden.

Regelmäßige Veranstaltungen

Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
Filmnächte am Elbufer, Freilichtkino und Konzerte
  • Februar: Fest sächsischer Puppen- und Marionettenspieler
  • April: Internationales Blues-Festival, Filmfest Dresden (Internationales Festival für Animations- und Kurzfilm)
  • Mai: Internationales Tanz Tanzfestival und Dresdner Musikfestspiele, Internationales Dixieland-Festival Dresden
  • Pfingsten: Handfest in dem Puppentheater
  • Juni/Juli/August: Filmnächte am Elbufer (Freilichtkino mit toller Kulisse) (Weblink (http://www.filmnaechte-am-elbufer.de))
  • Juni: Bunte Republik Neustadt (Weblink (http://www.bunte-republik-neustadt.de)) und Elbhangfest (Weblink (http://www.elbhangfest.de/)) mit Drachenbootregatta
  • Juli: Dresdner Kunstfest
  • September: Volkstanzfest und Drehorgeltreffen
  • Oktober: Tage der zeitgenössischen Musik und Festival der Zauberkunst
  • November/Dezember: Dresdner Striezelmarkt, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands
  • Kultournacht
  • Museumsnacht (Dresden)
  • Nachtskaten (Dresden)

Kulinarische Spezialitäten

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Dresden Beschreibung
Dresden Beschreibung
"Blaues Wunder"

Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Dresden führt die Bundesautobahn A 4 Erfurt-Dresden-Görlitz. Von dieser zweigt in dem äußersten Norden der Stadt die Autobahn A 13 Dresden-Berlin ab. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 6, B 97, B 170, B 172 und B 173. Zusätzlich durchläuft die E 55 (Europastraße) die Stadt. In dem Bau befindet sich die baulich und landschaftlich recht eindrucksvolle A 17 nach Prag.

Dresden ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten, zu dessen Eisenbahnanlagen der Rangierbahnhof Dresden-Friedrichstadt in der seltenen Bauform des Gefällsbahnhofes gehört. Die Stadt liegt an der Kreuzung der Bahnlinien Prag-Berlin und Leipzig-Dresden-Breslau. Ferner führen mehrere kleinere Strecken in alle Richtungen.

Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Dresdner Verkehrsbetriebe AG sowie anderer Verkehrsbetriebe. Dresden kann sich heute der längsten Straßenbahnen der Welt rühmen. Schon in der Weimarer Republik gab es teilweise einen Dreiminutentakt. Zusätzlich gibt es S-Bahnlinien, die teilweise die Gleise der Deutschen Bahn mit nutzen. Den Übergang über die Elbe ermöglichen neben den Brücken auch Fähren, zu dem Beispiel in Johannstadt. In dem Stadtteil Loschwitz gibt es außerdem eine Standseilbahn sowie eine Schwebebahn.

Bis 1975 fuhren in Dresden auch Oberleitungsbusse. Diese wurden durch Busse mit Dieselantrieb ersetzt.

Dresden ist an der Elbe gelegen, über die mehrere Brücken führen. Die berühmteste ist das "Blaue Wunder". Der Stadtrat beschloss den umstrittenen Neubau der Waldschlößchenbrücke, der in Kürze beginnen soll.

Das Radwegenetz in Dresden ist unterschiedlich ausgebaut. Es gibt halbzerfallene und zugeparkte Radwege, aber auch den sehr schönen Elbe-Rad-und-Wanderweg entlang des Elbufers.

Im Norden von Dresden in Klotzsche liegt der Dresdner Flughafen mit nationalen und internationalen Fluglinien. Er wurde nach der Wiedervereinigung rekonstruiert und hat heute gut ausgebaute Terminals und Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Ansässige Unternehmen

In der Stadt sind vor allem Unternehmen aus dem Bereich Mikroelektronik, Biotechnologie und Elektrotechnik tätig die die Nähe der Universität und zahlreicher Forschungsinstitute nutzen. Die Kompetenzfelder der Stadt Dresden liegen heute in den Bereichen:

  • Mikroelektronik / Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Neue Werkstoffe / Nanotechnologie
  • Maschinen- und Anlagenbau / Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrttechnik
  • Biotechnologie
  • Tourismus
  • Handel und Märkte
  • Bildung
  • Kunst-, Geistes- und Sozialwissenschaften

Durch die Möglichkeiten der engen Zusammenarbeit der Industrie mit den hier ansässigen Universitäten und Forschungseinrichtungen entwickelt sich Dresden stets mehr zu einem der führenden Zentren der Halbleiterfertigung. So entstanden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Fertigungsstätten führender Unternehmen wie AMD und Infineon. Auch viele Bereiche der Zulieferindustrie lassen sich in Dresden nieder und vereinen sich in dem Silicon Saxony [[1] (http://www.silicon-saxony.net)].

Medien

Während der DDR-Zeit konnte teilweise keine Westmedien empfangen werden, weshalb Dresden auch den Namen Tal der Ahnungslosen bekam.

Zeitungen

Rundfunk

  • Radio Dresden (103,5)
  • Hitradio RTL (105,2)
  • Coloradio (freies Radio, Donnerstag abends auf Frequenz von Radio Energy NRJ (100,2))

Weitere Sender, die man in Dresden empfangen kann:

  • Radio Energy NRJ (100,2)[Sitz in Leipzig]
  • R.SA- Sachsen (89,2)[Sitz in Leipzig]
  • MDR Jump (90,1)[Sitz in Halle]
  • MDR Sachsen (92,2)[Sitz in Halle]
  • D- Radio (93,2) [Sitz in Berlin]
  • MDR- Figaro (95,4)[Sitz in Halle]
  • Radio PSR (102,4)[Sitz in Leipzig]
  • MDR Info (106,1)[Sitz in Halle]

Digital - DAB

  • Sunshine-Live:
    • Empfangsgebiet sachsen-ost, kanal 5 c
    • Empfangsgebiet sachsen-west, kanal 12 a

Fernsehen

  • Dresden Fernsehen

Sonstige Medien

Hierbei handelt es sich um meist kostenlose Stadtmagazine

  • Sax - Veranstaltungs-Programmzeitschrift
  • Augusto Restaurantmagazin
  • ad-rem Hochschulzeitung
  • Urania-Magazin
  • Spot! Dresden erleben
  • Kaufmacher - Der Einkaufsführer

Öffentliche Einrichtungen

In Dresden haben folgende Einrichtungen und Institutionen bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:

  • Bundesvermögensamt Dresden
  • Handwerkskammer Dresden
  • Hauptzollamt Dresden
  • IHK Dresden
  • Kreiswehrersatzamt Dresden
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden
  • Zollfahndungsamt Dresden=== Bildung ===

Dresden ist heute unter anderem geprägt als Standort wichtiger und zukunftsweisender Unternehmen und Institutionen, was den weiteren Ausbau zu einem der global führenden Technologiestandorte fördert. Aber als Kunst- und Kulturstadt auch den Bildenden Künsten und Geisteswissenschaften verpflichtet.

Universitäre Ausbildung und Forschung

Außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtungen

Fraunhofer Gesellschaft
Derzeit baut die Fraunhofer-Gesellschaft in Dresden mit Ihren neun Einrichtungen und dem Institutszentrum ihren deutschlandweit größten Standort auf. Als führende Trägerorganisation der angewandten Forschung in Deutschland und betreibt sie in ihren Instituten Vertragsforschung.

Max-Planck-Gesellschaft



Wissenschaftsgemeinschaft "Gottfried Wilhelm Leibniz"

Unternehmen mit hohem Forschungs- und Entwicklungs- Anteil

  • AMD Saxony Limited Liability Company & Co. KG
  • Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) AG
  • IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH
  • Institut für Luft- und Kältetechnik Gemeinnützige Gesellschaft mbH (ILK)

Einrichtungen für Technologietransfer und Innovationsförderung

Sonstige wirtschafts- und wissenschaftsrelevante Einrichtungen

Urania Stadtverband Dresden e.V.

Der Urania Stadtverband Dresden e.V. ist eine Gesellschaft zur Vermittlung wissenschaftlicher Kenntnisse. Zu seinem Programm gehören URANIA-Vortragsveranstaltungen auf dem Gebieten Medizin, Naturwissenschaft und Technik und Geschichte.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Siehe Liste der Ehrenbürger von Dresden

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgenden Personen sind in Dresden geboren. Ob sie später ihren Wirkungskreis in Dresden hatten oder nicht ist unerheblich. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

  • 1670, 12.05, Friedrich August I, genannt August der Starke, † 1. Februar 1733 in Warschau , Kurfürst von Sachsen und als August II. König von Polen
  • 1700, Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, † 1760, Hof- u. Justizrat, Gründer der "Herrnhuter Brüdergemeine", Dichter ("Herz und Herz vereint zusammen", "Christi Blut und Gerechtigkeit", "Jesu geh voran")
  • 1750, 23.12, Friedrich August I. (Sachsen), † 31. Mai 1827 in Dresden, regierte Sachsen 1763 - 1806 als Kurfürst Friedrich August III. (der Gerechte), und von 1806 - 1813 sowie 1815 - 1827 als König Friedrich August I.
  • 1755, 27.12, Anton, † 6. Juni 1836 in Dresden-Pillnitz, König von Sachsen 1827-36
  • 1791, 23.09, Karl Theodor Körner, † 26. August 1813 in Gadebusch/Mecklenburg, Dichter
  • 1797, 12.05, Friedrich August II., † 9. August 1854 in Brennbüchl/Tirol, König von Sachsen 1836-54
  • 1801, 12.12, König Johann von Sachsen, † 29. Oktober 1873 in Dresden-Pillnitz, König von Sachsen 1854-73
  • 1803, 28.09, Ludwig Richter, † 19. Juni 1884 in Loschwitz b. Dresden, Maler u. Zeichner
  • 1809, 14.02, Edwin Freiherr von Manteuffel , † 17. Juni 1885 in Karlsbad, Reichsstatthalter von Elsaß-Lothringen 1879-85
  • 1828, 23.04, Albert , † 19. April 1902 in Sybillenort/Breslau, König von Sachsen 1873-1902
  • 1830, 8.01, Hans Guido Freiherr von Bülow , † 12. Februar 1894 in Kairo, Komponist (Schauspielmusik "Julius Caesar")
  • 1832, 8.08 in dem Ortsteil Pillnitz, Georg , † 15. Oktober 1904 in Dresden-Pillnitz, König von Sachsen 1902-04
  • 1837, 26.10, Dr. Conrad Wilhelm von Rüger , † 20. Februar 1916 in Dresden, Ministerpräsident von Sachsen 1906-10
  • 1846, 17.12, Max Clemens Lothar Freiherr von Hausen , † 19. März 1922 in Dresden, Ministerpräsident von Sachsen 1912-14
  • 1858, 15.07 in dem Ortsteil Hosterwitz, Heinrich Leonhard von Tschirschky und Bögendorff , † 15. November 1916 in Wien, Staatssekretär und Leiter des Auswärtigen Amtes des Deutschen Reichs 1906-07
  • 1865, 25.05, Friedrich August III. , † 18. Februar 1932 in Sybillenort/Breslau, König von Sachsen 1904-18
  • 1874, 24.08, Karl Alfred Walther Schieck , Ministerpräsident von Sachsen 1930-33
  • 1876, 8.02, Paula Modersohn-Becker, † 10. November 1907 in Worpswede, Malerin
  • 1876, 21.10, Dr. Peter Franz Stubmann , † 29. Juli 1962 in Hamburg, Vorsitzender des Staatsministeriums von Mecklenburg-Strelitz 1918-19
  • 1889, 22.04, Ludwig Renn (als Arnold Friedrich Vieth von Golßenau), † 21. Juli 1979 in Berlin, Schriftsteller ("Krieg", "Nachkrieg")
  • 1899, 23.02, Erich Kästner, † 29. Juli 1974 in München, Schriftsteller ("Das fliegende Klassenzimmer", "Das doppelte Lottchen")
  • 1900, 26.02, Fritz Wiessner, Bergsteiger
  • 1905, 23.05, Lea Grundig geb. Langer, † 10. Oktober 1977, Malerin
  • 1906, 11.07, Herbert Wehner, † 18. Januar 1990 in Bonn, Politiker (KPD, SPD), MdB, MdL-Sachsen, Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen (1966-1969), Vorsitzender der SPD-Fraktion in dem Bundestag (1969-1983)
  • 1913, 8.11, Rudolf Harbig, † 5. März 1944 (gefallen), Leichtathlet und Weltrekordler
  • 1914, 11.04, Manja Behrens, Schauspielerin
  • 1915, 5.09, Horst Sindermann, † 20. April 1990 in Berlin, Vorsitzender des Ministerrates der DDR 1973-76, Präsident der Volkskammer der DDR 1976-89
  • 1915, 15.09, Helmut Schön, Fußballspieler und Bundestrainer (1964-1978)
  • 1918, 3.12, Hans Paul Bahrdt, Sozialwissenschaftler ("Die moderne Großstadt" 1961)
  • 1921, 29.09, Wolfgang Mischnick, Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (1961-1963), Vorsitzender der FDP-Fraktion in dem Bundestag (1968-1990)
  • 1922, 25.05, Marvin Martin bzw. Roman Romans alias Siegfried Ulbrich , Komponist ("Wir tanzen wieder Polkas")
  • 1922, 12.06, Günter Behnisch, deutscher Architekt (Olympiastadion München)
  • 1926, 1.08, Theo Adam, Sänger (Bayreuther Festspiele, Staatsoper Berlin u.a.)
  • 1927, 20.07, Michael Andreas Giehlen , Dirigent (Stockholm, Frankfurt, Baden-Baden)
  • 1928, 10.04, Rolf Hans Müller , † 26. Dezember 1990 in Baden-Baden, Orchesterleiter und Komponist (TV-Serien "Tatort", "Salto mortale")
  • 1932, 19.02, Gerhard Richter, Maler und Grafiker
  • 1932, 28.10, Gerhard Baum, Bundesinnenminister (1978-1982)
  • 1935, 26.01, Peter Ronnefeld, Dirigent und Komponist, † 6. August 1965 in Kiel
  • 1937, 17.07, Dr. Andreas von Bülow, Bundesminister für Forschung und Technologie (1980-1982)
  • 1938, 15. März, Jürgen Schweinebraden, Alternativkünstler, Verleger und Galerist
  • 1939, 7.05, Volker Braun, Schriftsteller ("Die Kipper", "Hinz und Kunz")
  • 1939, 7.09, Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (1998-heute)
  • 1939, 5.10, A. R. Penck, Maler, Grafiker und Bildhauer
  • 1943, 6.10, Udo Zimmermann, Komponist (Opern, Orchesterwerke u.a.)
  • 1944, 16.01, Thomas Fritsch, Schauspieler und Sänger
  • 1948, 19.02, Thommy Raiker bzw. Muck alias Hartmut Schulze-Gerlach, Komponist und Moderator
  • 1952, 5.02, Elke Martens , Schlagersängerin ("Heimlich von dir geträumt")
  • 1963, 24.12, Olaf Berger , Schlagersänger ("Feuervogel")
  • 1979, Franziska Gerstenberg, Autorin

Die folgenden Personen sind nicht in Dresden geboren, haben aber hier gewirkt:

  • Johann Melchior Dinglinger, * 26. Dezember 1664 in Biberach an der Riß, † 6. März 1731 in Dresden, Hofgoldschmied bei Kurfürst August dem Starken
  • Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, * 30. Januar 1721 in Venedig, † 17. November 1780 in Warschau, italienischer Maler am Hofe in Dresden
  • Victor Klemperer, * 9. Oktober 1881 in Landsberg an der Warthe, † 11. Februar 1960 in Dresden, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
  • Gret Palucca, * 8. Januar 1902 in München; † 22. März 1993 in Dresden, Tänzerin und Tanzpädagogin sowie Gründerin der Palucca-Schule Dresden
  • Daniel Pöppelmann, * Mai 1662 in Herford, † 17. Januar 1